Der Alterssicherungsbericht

der Bundesregierung und seine Folgen


Das Bundessozialministerium stellt in ihrem Alterssicherungsbericht 2016 amtlich fest: Die gesetzliche Rente reicht künftig bei vielen nicht aus und führt somit in die Altersarmut. Sie rät zur privaten Altersvorsorge. Dieser Rat hat für heftige Diskussionen gesorgt.

Der Alterssicherungsbericht

Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank führt erstmals nicht nur zu Minus-Zinsen, sie zwingt nun auch die Bundesregierung den Garantie-Rechnungszins für Versicherungsprodukte um 25% abzusenken. Es gilt nun ab dem 1. Januar 2017 eine Zinsgarantie von 0,9%.

Die alten gesetzlich garantierten Zinszusagen von bis zu 4% führen automatisch dazu, dass diese durch ausreichende Kapital-Rückstellungen abgesichert werden müssen. In diesem Jahr werden die Rückstellungen der Versicherungsgesellschaften 30 Mrd. EURO deutlich übersteigen. Diese Belastung führt zu Überforderungen vieler Unternehmen. Sie sind dadurch gezwungen sich von den Garantieprodukten zu trennen.

Time to say goodbay.

Ab 2017 gibt es dann für neue Vertragsabschlüsse in der privaten Altersrente nur noch abgespeckte Sicherheit (meist nur noch max. 80%); denn fast alle Lebensversicherer werden 100%-Kapitalgarantien für neue Verträgen nicht mehr abgeben können. Die meisten Unternehmen haben sich folgerichtig bereits von den 100%-Garantieprodukten verabschiedet. Die Konsequenz: Ab 2017 werde die Kapital-Risiken mit ihren Folgen nicht mehr von den Unternehmen, sondern von den von den Versicherungsnehmern getragen.

Und was kann man jetzt tun?

Handeln Sie jetzt! Nur noch in diesem Jahr können sie die gesetzlich geschützten Garantien in der privaten Altersversorgung zu den aktuellen Garantieverzinsungen sichern.

Planen Sie jetzt, wie hoch Ihre Einkünfte zur Absicherung Ihres persönlichen Grundbedarfs sein müssen und sichern sie diese jetzt ab. Dieses Mindesteinkommen darf unter keinen Umständen Börsenschwankungen unterliegen. Sicherheit hat absolute Priorität.

Wir leben immer länger. Es ist abzusehen, dass die Rentenzahlungsdauer bald genau so lang sein wird wie die Lebensarbeitszeit. Das wird viel Geld kosten. Dieses Langlebigkeitsrisikos ist also auch ein Problem für die Versicherer. Vor diesem Hintergrund werden bzw. haben sich bereits die Zusagen der Versicherungsgesellschaften deutlich reduziert.

Fazit
Handeln Sie jetzt!

Beteiligen Sie unbedingt den Staat an der Finanzierung Ihres Zusatzeinkommens. Hierbei können wir Ihnen mit unseren Berechnungstools helfen. Sie werden überrascht sein, in welcher Höhe Ansparmaßnahmen subventioniert werden können.

Interessante Informationen zu Unternehmen mit denen Sie Ihre Lebensplanung im Rentenalter realisieren können, können Sie im folgenden Artikel nachlesen. Am besten ist jedoch, Sie vereinbaren einen Termin mit unseren Fachberatern.

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Florian Filipovic

Von 

Geschäftsführer
Fachwirt für Versicherungen und Finanzen
florian.filipovic@aiv-versicherungsdienst.de

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