Betriebliche Altersversorgung

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Der Staat setzt auf private Initiative. Mit dem Gesetz zur Verbesserung der BAV (Betrieblichen Altersversorgung) werden insgesamt fünf verschiedene Varianten der Betrieblichen Altersvorsorge begünstigt.

Die bekannteste und beliebteste Variante ist die Direktversicherung. Innerhalb vorgegebener Grenzen bleibt der Beitrag von Steuer- und Sozialabgaben verschont.

Die Vorteile im Überblick

  • Innerhalb vorgegebener Grenzen steuer- und sozialabgabenfrei.
  • Wahlweise lebenslange Rentenzahlung oder einmalige Kapitalzahlung.
  • Geringer Aufwand bei hoher Sparleistung.
  • Rentenbeginn flexibel ab dem 62. Lebensjahr festlegbar.
  • Durch staatliche Förderung hohe Zusatzrente ohne finanzielle Mehrbelastung.

Die Durchführungswege

Pensionskassen

sind eigenständige, rechtsfähige Versorgungseinrichtungen, die in der Privatwirtschaft in der Form der Aktiengesellschaft oder des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit errichtet werden. Sie alle unterliegen der Versicherungsaufsicht und entsprechen in ihrer Funktionsweise. Sie gewähren den zu Versorgenden auf ihre Leistungen einen Rechtsanspruch. Versorgungszusagen über Pensionskassen sind mit den Zusagen über den Weg der Direktversicherungen nahezu identisch.

Die Direktversicherung

entspricht weitgehend einer normalen privaten Lebensversicherung. Jedoch ist hier der Arbeitgeber der Versicherungsnehmer. Er zahlt auch die Versicherungsbeiträge, ungeachtet, wer im Innenverhältnis die Kosten trägt (arbeitgeber- oder arbeitnehmerfinanziert). Die Versicherung wird auf das Leben des Arbeitnehmers abgeschlossen. Er oder seine Hinterbliebenen haben gegen das Versicherungsunternehmen, den Träger der Versorgung, einen direkten Rechtsanspruch, das sog. Bezugsrecht, auf die Versicherungsleistungen.

Unterstützungskassen

sind rechtsfähige, eigenständige Versorgungseinrichtungen, die als Stiftung, GmbH oder als eingetragener Verein auftreten und nicht der Versicherungsaufsicht unterliegen. Unterstützungskassen werden von einem oder mehreren Arbeitgebern (Trägerunternehmen) durch Zuwendungen und die hierauf erwirtschafteten Erträge finanziert. Es handelt sich somit um eine mittelbare Versorgungsform. Auf Grund der gesetzlichen Definition ist ein Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf Leistungen gegen die Unterstützungskasse ausgeschlossen, was dazu führt, dass der Arbeitgeber einzuspringen hat, wenn die Kassenmittel nicht ausreichen sollten, um die Leistungen zu erbringen.

Unterstützungskassen werden ausschließlich vom Arbeitgeber dotiert, die Last kann aber durch Entgeltumwandlung wirtschaftlich vom Arbeitnehmer getragen werden. Durch die Zahlungen des Arbeitgebers können aber nur die laufenden Versorgungsleistungen durch Kapital gedeckt werden.

Zukünftige Verpflichtungen werden in der Regel durch Rückdeckungsversicherungen finanziert und werden dann auch als „rückgedeckte Unterstützungskasse“ bezeichnet. Unterstützungskassen sind nicht reglementiert in ihrer Kapitalanlage. Sie können auch Darlehen an das Trägerunternehmen geben.

Arbeitgeber, die sich einer Unterstützungskasse bedienen sind insolvenzsicherungspflichtig, was zu einer Mitgliedschaft des Arbeitgebers beim Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit führt.

Die Pensionszusage

wird auch als „unmittelbare Versorgung“ bezeichnet. Letzteres macht deutlich, dass der Arbeitgeber bei dieser Form des Versorgungswerkes selbst Versorgungsträger ist. Er trägt sowohl die biometrischen Risiken als auch die damit verbundenen Kapitalanlagerisiken.

Zur Risikobegrenzung werden häufig sog. Rückdeckungsversicherungen  abgeschlossen. Bilanziell werden die, gegenüber den Arbeitnehmern bestehenden, Versorgungsverpflichtungen in Form von Pensionsrückstellungen  ausgewiesen.

Arbeitgeber, die sich der Pensionszusage bedienen, sind insolvenzsicherungspflichtig, was zu einer Mitgliedschaft des Arbeitgebers beim Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit führt.

Der Pensionsfonds

ist der jüngste Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Als rechtsfähige Versorgungseinrichtung wird er in der Form der Aktiengesellschaft oder des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit geführt. Seine Leistungen muss er im Wege der lebenslangen Leistung erbringen. Langlebigkeit, Invalidität und Hinterbliebene können
abgesichert werden. Den späteren Leistungsempfängern gewährt er einen Rechtsanspruch auf die Renten. Für diese Fonds ist die Finanzdienstleistungsaufsicht obligatorisch.

Arbeitgeber, die sich des Pensionsfonds bedienen sind insolvenzsicherungspflichtig, was zu einer Mitgliedschaft des Arbeitgebers beim Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit führt.

Verblüffend einfach und flexibel

Gerade wegen der Flexibilität ist und bleibt die Direktversicherung der Klassiker für die Durchführung der BAV. Wählen Sie das für Ihre Lebensplanung passende Konzept. Wir beraten Sie gerne.

Mit einer Direktversicherung sichern Sie sich für den Ruhestand Ihren gewohnten Lebensstandard. Denn Sie bekommen bei Ablauf eine lebenslange Rente, auf die Sie sich immer verlassen können.

Sie haben schon vorgesorgt? Über die Direktversicherung können Sie Ihren Aufwand optimieren.

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